Ernährung bei Krankheiten

Ernährung und häufige Krankheiten...

...was Lebensmittel beitragen können.

Volkskrankheiten nehmen stark zu

Laut ourworldindata.org nehmen die nichtübertragbaren Krankheiten (eng. NCDs: Noncommunicable Diseases) stark zu. Ernährung ist einer von mehreren beeinflussbaren Faktoren (Quelle: GBD/ourworldindata).

Häufigste Krankheiten

Das Diagramm unten zeigt die weltweit häufigsten Todesursachen im Jahr 2019.

Krankheiten und Ernährung: Jährliche Anzahl Todesopfer nach Krankheit

Ernährung und Krankheiten

Der grösste gemeinsame Nenner dieser Krankheiten ist die Ernährung. Die Ernährung ist nicht nur der grösste Nenner - sie liegt komplett in unserer Hand - wir können sie verändern wie wir möchten. Andere Faktoren, die statistisch in der Gesamtpopulation einen viel kleineren Einfluss haben, können wir nicht direkt verändern bzw. wir können sie sogar nur durch unsere Ernährung und unseren Lebensstil beeinflussen.

Ernährung - der grösste Hebel

Warum also nicht damit anfangen und sich etwas tiefer mit der Ernährung befassen? Gesunde Ernährung tut nicht nur dem Körper gut - sie dient auch deiner mentalen Gesundheit, deiner Zufriedenheit und ist ausserdem Genuss pur!

Ernährung bei Krankheiten: was Lebensmittel wirklich leisten

Lebensmittel sind weit mehr als Kalorien. In ihnen stecken Wirkstoffe, die messbar etwas tun: sekundäre Pflanzenstoffe, die Entzündungen bremsen, antibakterielle, antivirale und pilzhemmende Verbindungen, Antioxidantien, die Zellen schützen, und Ballaststoffe, aus denen dein Mikrobiom arbeitet. Die Ernährung liefert deinem Körper Nährstoffe und Pflanzenstoffe, die er jeden Tag braucht.

Wie stark ein Lebensmittel dabei mitwirkt, lässt sich messen, und genau das tun wir. Dutzende Lebensmittel in unserer Datenbank tragen eine belegte antibakterielle, antivirale oder pilzhemmende Wirkung. Dazu kommt für jedes Lebensmittel ein Wert für Entzündungshemmung, Blutzucker, Blutdruck und Zellschutz. Daraus entsteht pro Ziel eine Reihenfolge.

Die Bereiche im Detail: Krebs, Rheuma und Entzündung, Herz und Kreislauf sowie Allergien.

Was die Ernährung nicht ersetzt, ist die ärztliche Behandlung. Bei einer Diagnose oder einer laufenden Therapie gehört sie ins Gespräch mit deiner Ärztin oder deinem Arzt — als Teil davon, nicht anstelle. Diese Seite liefert dir die Datengrundlage dafür.

Häufige Fragen

Was leistet Ernährung bei Krankheiten?

Sie liefert Nährstoffe und Pflanzenstoffe, die dein Körper jeden Tag braucht. Sie ersetzt keine Behandlung: Bei einer Erkrankung besprich deine Ernährung mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

In der Food Secrets App findest du alle 1000+ Lebensmittel nach deinem Ziel sortiert — mit den Werten hinter jedem Rang.

Welche Lebensmittel sind bei Bluthochdruck sinnvoll?

In unserer Blutdruck-Bewertung liegen Kakao, Chiasamen, Sojabohnen und Bohnen, Beeren wie Preiselbeere und Aronia, Leinsamen und Spinat vorne. Der gemeinsame Nenner ist nicht ein einzelner Wirkstoff, sondern eine Kombination aus Kalium, Polyphenolen und Nitrat bei gleichzeitig sehr wenig Salz.

Der größere Effekt kommt meistens von der anderen Seite: weniger Salz aus verarbeiteten Produkten. Ein Blick auf den Salzgehalt deiner häufigsten Lebensmittel bringt oft mehr als jede Ergänzung. Die Werte dazu stehen in der App bei jedem Lebensmittel.

Die Rangliste in der Food Secrets App zeigt dir, wie weit vorne jedes dieser Lebensmittel für dein Ziel steht — und warum.

Welche Ernährung passt bei Diabetes Typ 2?

Maßgeblich ist, wie stark eine Mahlzeit den Blutzucker bewegt. Lebensmittel mit vielen Ballaststoffen und wenig schnell verfügbarem Zucker schneiden in unserer Bewertung am besten ab: Leinsamen, Kürbiskerne, Chiasamen, Nori-Alge, Sojabohnen und Hulsenfrüchte allgemein.

Kombination schlägt dabei Verzicht: Ballaststoffe, Protein und Fett zusammen mit einer Kohlenhydratquelle flachen die Blutzuckerkurve deutlich ab. Deshalb ist wichtiger, womit du die Kartoffeln isst, als ob du sie weglassen musst.

Die Therapie legt trotzdem dein Behandlungsteam fest — besonders wenn du Medikamente oder Insulin nimmst.

Welche davon zu dir passen, hängt von deinen Unverträglichkeiten und der Saison ab. Genau danach filtert die Food Secrets App.

Welche entzündungshemmenden Lebensmittel gibt es?

Ganz vorne in unserer Entzündungs-Bewertung stehen Chiasamen, Hanfsamen, Preiselbeere, Baumnuss, Heidelbeere, Oregano, Kurkuma und Federkohl; die Sardine folgt in den Top 20, Schwarzkümmelöl in den Top 50. Bei den Wildkräutern kommen Löwenzahn und Brennnessel dazu.

Dahinter stecken drei Mechanismen: Omega-3-Fettsäuren, die das Verhältnis zu Omega-6 verschieben, Polyphenole wie Anthocyane und Curcumin, und Ballaststoffe, aus denen das Mikrobiom kurzkettige Fettsäuren bildet.

Mehr dazu im Bereich Rheuma und Entzündung.

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Datenbasis des Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) Schweiz - Schweizerische Eidgenossenschaft (Nahrungsmitteltabelle, Nährstoffe etc.) Ernährungsstudien von Pubmed.gov - National Library of Medicine (NIH) und dem National Center for Biotechnology Information Metastudien wie "Eat to Beat Disease - Richtig Essen länger leben" von Dr. William Lee - 5 Verteidigungsysteme Metastudien wie "Der Ernährungskompass - Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung" von Bas Kast Ernährungswissen aus vielen weiteren Studien über Ernährung.

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